Hygiene in lebensmittelverarbeitenden Betrieben: Worauf kommt es an?

Absolute und bedingungslose Hygiene ist überall dort oberstes Gebot, wo mit Lebensmitteln gearbeitet wird. Denn vor allem Küchen bieten Keimen ideale Lebensbedingungen: es ist warm, es gibt Feuchtigkeit und organische Stoffe, die einen perfekten Nährboden für Bakterien bieten. Die Hygieneempfehlungen umfassen deshalb gleich mehrere Aspekte.

Die gründliche Händehygiene ist einer davon: Jeder Mitarbeiter in der Küche muss wissen, nach welchen Arbeitsschritten die Hände gereinigt oder sogar desinfiziert werden müssen. Funktionierende und funktionelle Spendersysteme für Seife und hygienische Papierhandtücher müssen bereitstehen.

Auch die Lagerung und Zubereitung von Lebensmitteln ist ein Hygienethema. So gehören zum Beispiel Geflügelfleisch und Eier zu den kritischen Rohstoffen in der Küche, weil sie mit Salmonellen belastet sein können. Hier muss es strenge Regeln zum Umgang und zur Verarbeitung geben.

Die Küchenreinigung spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Reinigung und Desinfektion von Arbeitsflächen und -geräten braucht einen strengen Arbeitsplan, dessen Einhaltung ständig kontrolliert wird. Eine einheitliche Arbeitskleidung stellt außerdem sicher, dass alle Materialien leicht zu waschen und zu reinigen sind.