Lebensmittelhygieneverordnung – die Hygieneampel hilft bei der Einhaltung

Die Einhaltung der Lebensmittelhygieneverordnung soll durch das Bewertungssystem der Hygiene-Ampel garantiert werden und ist vor allem relevant für die Gastronomie, sie kommt aber zum Beispiel auch im Lebensmittelhandel, etwa bei Bäckereien, Fleischereien und auf Wochenmärkten zum Einsatz.

Dabei dient das dreifarbige System dem Verbraucher als Orientierung und soll ihm zeigen, in welcher Küche oder lebensmittelverarbeitenden Abteilung die Verordnung eingehalten wird. Anhand einer Skala, die aufgrund ihrer Farbgestaltung an eine Ampel erinnert, wird die Hygiene in den relevanten Betrieben - wie zum Beispiel Gaststätten und Restaurants - beurteilt. Zeigt der Pfeil auf den grünen Teil der Skala, herrscht in dem kontrollierten Betrieb absolute Sauberkeit, werden gelb oder rot angezeigt, gibt es jeweils bestimmte Beanstandungen.

Lebensmittelhygieneverordnung: mit der Ampel auf Nummer sicher

Die Hygiene-Ampel orientiert sich am Hygiene-Smiley, einem bereits bewährten System aus Dänemark. Dort wird die Einhaltung der Lebensmittelhygieneverordnung bereits seit 2001 verstärkt kontrolliert, nachdem es einige Beanstandungen und Lebensmittelskandale im Land gab.

Die Dänen reagierten darauf mit der Kennzeichnung durch den Smiley, dessen Bedeutung von „keine Beanstandung“ über „Ermahnung“ und „Verfügung oder Verbot“ bis hin zu „Strafverfolgung“ reicht. Die Bewertung durch die Hygiene-Ampel stützt sich unter anderem auf die Betriebshygiene, auf die Qualität der Lebensmittel und die Umstände bei deren Verarbeitung und nicht zuletzt auch auf die Eigenkontrolle eines Betriebes in Bezug auf die Einhaltung der Lebensmittelhygieneverordnung.

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